Mittwoch, 19. Oktober 2011

Presse und Media

Das fabrikmässig, standardisierte Gewäsch, was uns heute als freie und unabhängige Presse und Meinungsäußerung gängig überall und überreichlich vorgehalten, publiziert erscheint und in allen Medien aufwendig kolportiert wird, zielt nur darauf ab, reale Unmündigkeit zu verschleiern und in der ausgeweiteten Verwendung wiederholter, ausgehöhlten Leerformeln und Begriffshülsen zu suggerieren, das die Belange, um die es sich eigentlich (da nicht erreicht) erst noch zu kämpfen lohne und zu bemühen gelte, bereits erreicht bzw. schon längst überholt seien, es daher keiner Mühen mehr bedarf, sich dafür weiter und grundsätzlich verstärkt, einzusetzen.
Da jegliche Motive, Grundlagen und Ansätze für solcherart einsatz überflüssig geworden seien, das meiste davon erreicht und längst reichlich vorhanden sei.

Wer beachtet noch die permanente Grenzüberschreitung in sämtlichen Medien, (Internet, TV, Radio, Telefon, Film, etc.) in denen andauernd, unablässig, aktionistisch wiederholt, ausführlich und permanent überredet, überzeugt, angemahnt und sonstwie möglichst intensiv beeinflusst wird.
Zusätzlich wird daneben scheinbar zwanglos wie verbissen zwanghaft behaupten, das dies keine Grenzüberschreitung, keine Einschüchterung, keine Respektlosigkeit und keine einseitige Vereinnahmung und Entfremdung sei, und weder Überwältigung der eigenen Grenzen, noch Ignoranz persönlicher tolerierter Haltungen und Befindlichkeiten darstelle.

Medien müssen Aufmerksamkeit erzielen, Lautstärke, Bandbreiten und Reichweiten erzeugen und alles überlagern, was zu Lasten des eigenen, persönlichen, individuell verschiedenen, nicht permanent ausgefeilten Denkens geht und stellen damit in ihren künstlich generierten, aufwendig erzeugten Maßnahmen, einen Verwertunsgstandard in Information und Verbildung auf, der eigene Bemühungen und Gedanken wie Ansätze, zu amateurhaftem, unfähigen, kleinen, unwichtigen privaten Hobbys herab stuft, sie verkommen und verkümmern lässt.

Wer nicht offiziell ausgezeichnet, dabei ist, integriert, verbrüdert, verfilzt, eingeschworen und etabliert ist, hat keine hörbare Stimme, keine eigenen Wahlmöglichkeiten, genießt kein Vertrauen, wird nicht gehört, nicht gesehen, beachtete und steht weder im Mittelpunkt des Geschehens noch wird ernsthaft um seine Meinung gefragt, und sein Bemühen wird ignoriert, wie seine beschränkten Mittel verlacht und vom überwaligenden, offiziell akkreditierten Medienapparat, verkannt, offen ignoriert und aus- wie überblendet, beschnitten und überrollt werden.

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