Freitag, 18. Oktober 2013

Ist die Hilfe für Entwicklungsländer überhaupt hilfreich???

Sogn. "Industrieländer" unterstützen sogn. "Entwicklungsländer" kaum, diejenigen welche eher Opfer früherer „Eroberungen“, Ausbeutung und Kolonialisierung waren und heute zumeist als Rohstofflieferanten etc., Abfallhalden und offene Absatzmärkte dienen und meist wenig bis gar nicht, "real" gefördert werden.
  • Denn fast 80% der sogn. Entwicklungshilfe geht weiterhin in verdeckte oder indirekte Subventionen der eigenen Industrien, die mit diesem Geld gefördert werden, um in andere Länder, auch im Rahmen der Globalisierung, zu expandieren und „Neue Märkte“ zu erschließen.
Dabei werden etwa einheimische Produzenten, Bauern, Landwirtschaft und sonstige einheimische Kultur niedergemacht (wenn sie dabei störten), im Preisangebot unterboten (was ebenso durch deutsche Industrien (durch Lohndumping gestützt) in Europa weiträumig stattfindet, daher auch die sogn. „Euro Krise“ )
Das ist also ein weites Feld, und es gibt hunderte von angeblich „hilfreichen“ Projekten, die in Afrika, Asien und Südamerika quasi „im Sande“ verlaufen sind. Irgendwelche aufwendigen Groß- und Kleinanlagen, die dorthin verkauft wurden und jetzt irgendwo „in der Wüste“ stehen, weil es kein Ersatzteile gibt (auch bei Großanlagen) , diese zu teuer sind, die einheimische Leute nicht genügend „high tec“ geschult sind, etc. In Indien gibt es Kläranlagen in Städten, die nicht funktionieren, weil es kein funktionierendes Wassernetze gibt, um sie zu benützen und in Betrieb zu nehmen, etc.

Der Begriff Bananenrepublik z.B. kommt etwa daher, das amerikanische Konzerne mit Hilfe der US Regierung südamerikanische Staaten (Ecuador damals) von innen entmachtet haben, mit Hilfe des CIA die Regierung gestürzt, eigene ihnen wohl gesonnene (Marionetten) und geschmierte Machthaber eingesetzt haben, um die einheimische Produktion, etwa von Bananen, zu kontrollieren und komplett zu lenken und zu übernehmen (aber das gibt und gab es ebenso durch Europa, z.B. die Kaffeeplantage im mexikanischen Chiapas, die von Deutschen (auch vermögenden Aussiedlern) dominiert und ausgeplündert wurden, .. ) bis sich die Leute dort gewehrt haben, usw.

Das perfide ausgedachte Spiel der meisten, sogn. „ehrbaren Kaufleute“ in Europa und in Deutschland besteht darin, billige Grundstoffe in der „dritten Welt einzukaufen“, möglichst unverarbeitet zu importieren und die weitere Bearbeitung im eigenen Land durchzuführen, die danach den Wert dieser Stoffe erheblich steigert, und davon erhalten die urspünglichen Produzenten danach kaum etwas oder meist gar nichts.
Daher ist auch der sogn „Fair-trade“ nur ein beinahe lachhafte Hülle die oberflächlich, PR intensiv aufgebauscht wird, um daran zu zeigen , das in einigen, wenigen Fällen etwa die einheimischen Produzenten von Kakao, Kaffee Baumwolle etc. einigermassen fair bezahlt werden. Etwas was überhaupt nicht die Regel ist und das komplette Gegenteil eher die enormen und steugenden Zusatzgewinne der großen internationalen Konzerne, u.a.ausmacht, ..

Ein weites Feld, dazu noch ein Punkt:

Für den Westen würde es sich auch überhaupt nicht lohnen (finanziell und in Hinasicht auf herrschende Kapitalverwertung) wenn mit dem Geld aus diesen (europäischen) Länder (durch westliche Regierungen etwa) eine Konkurrenzsituation aufgebaut würde, mit der einheimsiche Industrien in Afrika etc. gefördert oder installiert würden, die danach schlimmstenfalls Konkurrenz zu westliche Marken und Fabrikaten darstellen würden. Das wird massiv politisch verhindert und oft so getan, als würde den Menschen "inder drittenWelt" durch angebliche Entwicklungshilfe geholfen und alle schauen dazu verwundert, das es so nicht klappt, dabei werden diese „dritte Welt Länder“ weiter ausgebeutet und instrumentalisiert.
Kein Wunder das in der letzten Legislaturperiode ein FDP Minister ,Chef des Entwicklungshilfe-MInisteriums war, also ein erklärter „Marktliberaler“ diese dubiosen Geschäfte und Geschichten kontrollierte.

Deutschland (oder die Eliten an der Spitze) steht in dieser Hinsicht also auch international was Waffen -und Rüstungsgeschäfte angeht nicht hinter anderen Ausbeuter Nationen zurück und ist daher auch dritt- oder viert größte Wirtschaftsmacht weltweit, auch immer mehr auf Kosten der eigenen, ausgebeuteten Bevölkerung im „eigenen“ Land.

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