Donnerstag, 16. August 2012

Leben wir eigentlich in einer „zivilisierten“ Welt?

Zivilisation wird sie genannt, die hoch-technisiert, aufgerüstete Lebensweise in der wir im Westen hausen und angeblich „so gut lebend“ (eingemauert) eingerichtet und im „wachsenden Wohlstand“- „ zu Recht“ anständig leben „dürfen“?

Aber wie sieht es denn wirklich aus damit?

Was ist denn mit den gerafften Millionen und Milliarden der wenigen, unermesslich materiell „reichen“ Menschen geschehen, die aber auch gar nichts von ihrem „Vermögen“ mehr herausrücken möchte?
Das erinnert doch eher an angeblich lange "überwundene“ und „tierische“ Zustände.
Oder an vorgeblich historisch, archaische Verhältnisse, in denen (sich) jede/r „der Nächste“ war und möglichst nichts mit anderen (ausserhalb der Gruppe) geteilt wurde. Was ist denn diese „Zivilisation“ überhaupt wert, wenn sie nicht in Richtung Humanismus, Befriedung der Urtriebe und weitere Aufklärung „fortgeschritten“ ist oder sein könnte?

Wo sind und in/aus was bestehen denn die ehernen „Werte“, die verteidigt werden müssen, wo sind diese angesiedelt:
in ausgedehnter Raub- Beute-wirtschaft und Unterdrückung, Raffgier und mörderischer Disziplin sowie gierigem, unstillbarem Verlangen nach immer „Mehr“?

In einem gleichzeiitg rasenden Stillstand, in dem auf ganz natürliche Weise, die Mehrheit der Menschen auf der Strecke bleibt, da die wenigen Raffer immer reicher, mächtiger und einflussreicher, wie dadurch vornehm und „bestimmender“, werden, ..?
(Über das, was mit dem übrigen Menschenrest zu geschehen hat!?)


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