Mittwoch, 23. Januar 2013

Kultur, VII.:Künstliche Helden, Roboterfiguren im Film

Vielleicht sollte man/frau/er/sie/es, trotz aller Leichtigkeit und Film hörigen Unterordnungsgelüsten, unter bekannte Genre-zuweisungen, etc. (und diese kühl zu rekapitulieren), nicht völlig vergessen daneben, das der „künstliche Mensch“ auch jener ist, - oder einer sein könnte –
der von dieser, allseits bejubelten, existierenden Form von Wettbewerbs-Gesellschaft alltäglich existent, geschaffen wurde. Und all die Projektionen auf blecherne oder geschlachtete Helden und ihr Leid ebenso Resultat des eigenen Unvermögens/ wie an Unverständnis darin sein könnten, das eigene, zu-gemachte Leben, in vordergründiger Film-Kunst-Erkenntnis und Abbildung anderer, gemachter Lebensrealität zu verleugnen, und es dahinter gezielt versteckt, lachend zu vergessen.

Denn ein erzeugendes, Welten produzierendes, gewaltiges System muss nicht ebenso blechern sein, und daher-scheppern wie seine Erzeugnisse, sondern kann dem entgegen, überaus geschmeidig daher-gekrochen kommen und wabernd Schaum-schlagend, all das und jene vereinnahmen und verblenden, die es bedient und umschmeichelt. Auch jene angeblichen, noch „Menschen“, die sich verschüttet unter einem Berg von Vorgaben und angeblichen „Angeboten“, kaum wieder erkennen, als ebenso total gemachte, reproduzierte Norm-Wesen, bzw. sich daher mit Roboterfiguren von dieser Erkenntnis ab zu grenzen versuchen, um selber dahinter nicht, vernehmlich auf allseits geforderter Augenhöhe, das eigene, künstliche Abbild anschauen zu müssen?

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