Freitag, 8. März 2013

Herrschaftsverhältnisse 2013

Leben ist freies Wachstum, möglichst  befreiende, unabhängige Entwicklungsmöglichkeit und fortschreitende Erkenntnis (im besten Falle ) und nicht Verödung, Anpassung und Unterwerfung oder Erstarrung des lebendigen Potentials unter einer unsichtbaren Fremdherrschaft.
Aktuell herrschende, gesellschaftliche Machtverhältnisse (die konkret dadurch HERRschen, weil sie Zuarbeit ohne Widerspruch dogmatisch als Ideal verbreiten dürfen und diese Forderung zusätzlich noch als explizite „Meinungsfreiheit“ zynisch missdeuten und verkaufen, ...) sagen im Kern nichts anderes aus, als das die gegenwärtige, westliche Gesellschaft als das „positive“ End-Ziel der gesamten Menschheitsentwicklung anzusehen sei.
Deren „hohes Niveau“ an Entwicklung sei aber nur in ernsthafter und treuer, wie untergebener Mitarbeit, als allgemeines „Wohlstandsniveau“ aufrecht zu erhalten.
Dabei ist dies als recht verengte, fast totalitäre Position und weitgehende Lüge erkennbar und daher eine recht einseitig verklärende Ideologie, die aber in ihrer schieren, allseits verbreiteten und durchgesetzt verkündeten Existenz darauf abzielt, reale, pluralistische, auch gelebte Meinungsfreiheit ab zu töten, indem sie keine kreativen Alternativen zulässt und gelebte, aktive Veränderung in Ketten legt.

Unsere gegenwärtigen Verfassungen sind nicht von befreiten Volkern gemacht/ „verfasst“ worden, sondern von feudalen Machthabern, die darin die ihnen genehmen, ihnen zupassenden Lebensverhältnisse exemplifiziert haben und einseitig befördern.
Warum gibt es in Deutschland keine neue Verfassung, ein die vom Volk infrien Mitsprachen erarbeitet wurde und in mehrheitlicher Abstimmung beschlossen wurde? Warum wird den Menschen kein freiheitlicher selbst bestimmter, auch alternativer Lebensraum zugestanden, den sie persönlich definieren? In der Hauptsache doch eher, weil sie in Fremdinteresse benützt werden und dazu dienen, einem fremden Zwangsregime unterworfen, diesem zu zu arbeiten.
Was wir konkret zur Befreiung davon benötigen sind keine weiteren, neuen und besseren Filme oder andere Produkte oder sonstiges Industriegut, sondern eine Revolution 2.0 oder 3.0.

Leider ist es besonders dieses Deutschland, das Land, in dem jene äusserst starren, verfestigten Macht- und Kapitalinteressen mit am gewaltigsten ausgeprägt sind und darin verteidigt werden. (Kunst und Kultur sind dieser Hinsicht allein nur „wahrhaftig“ wichtigt, wenn dazu dienen, noch mehr Geld damit zu verdienen, also
(wie es auch Lenin schon 1918 gesehen hat und nicht nur er, .. ) diese Land als Zentrum der Machtpositionen des Westens vorrangig „umgestürzt“ und verändert werden müsste, da sich hier die völlig ethisch und geistig eingetrocknete und verwerfliche, real anti humanitäre Macht extrem geballt hat, die ihre erstarrten Absichten mit totalitärem Machtanspruch radikal verfolgt, und darin jede Vielfalt in der Kultur ebenso abtötet und nur sich selbst reproduzieren möchte und ihre einseitig etablierten Macht verhältnisse und Strukturen festigen und ausbauen möchte

(Dies hat schon Fassbinder 1979 in einem Interview ähnlich angemerkt, ...)

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