Montag, 7. Mai 2012

Filmkritik: Abgesang auf den Beamtenstatus


Leider zu oft vergessen und kaum beachtet, da allseits präsent in unserem gecleanten  Bewusstsein des konditionierten Untergebenen, ist die James-Bond Filmserie irgendwo auch ein "Hohelied" auf den sich folgsam unterwerfenden, allseits bereiten Beamtenstatus, dessen Akteure sich in dieser Märchen- Rolle (Frauen, Autos, Kanonen und Gadgets, ...) zwar exzessiv konsumistisch "ausleben" dürfen, aber wie alle sonstigen "Beamten", ihren Vorgesetzten immerfort, treu folgsam "zu dienen" haben!
Sie haben sich der Weisungsbefugnis ihrer Chefetagen jedoch, wie sonstige Angestellte unterzuordnen, und nehmen nach "erledigter Arbeit", manchmal traurig sinnierend, den einen oder anderen Martini-Cocktail um das herunterzuspülen, bevor andere und "wichtige" Folge- "Aufträge" weiter effizient wie System-konformisierend, "erledigt" werden.

Die eventuell einzige, erheblich relevante, interessante, durchdachte, filmisch genial-gerechte Antwort auf das in den Bond-Filmen langatmig bis krachend aufgestellte Dilemma, wurde von Patrick McGoohan in seiner bravourösen TV-Serie (No. 6 - "The Prisoner") versucht anzuskizzieren.
In der ein vom Einheitsleben des beamteten, angestellten Agenten angeödeter "Mensch", (er selber in einer seiner besten Rollen zudem) ein wirklich freies Leben, ohne diese ermüdenden Formalitäten darin, "erleben" möchte. (und im Laufe der Serie immer nur dieselbe Frage gestellt bekommt: „Warum wollten sie "wirklich" den "Dienst" quittieren“?)

Dabei ist das, die Antwort auf diese zwingende, Leitmotiv-artig wiederkehrende Frage, nach ein zwei mal "nachdenken" eigentlich sehr schnell zu lösen:
'(ich habe dafür ca. drei Jahre benötigt)
(...wie ebenso vielen heute unmöglich geworden, nachzuvollziehen, da die entsprechenden, dafür notwendigen Zentren im Gehirn, schon zu weit abgeschaltet sein mögen, ..?)

Also, die beste Antwort darauf:wäre: Um auch etwas, EIGEN-mächtiger noch, zu "LEBEN"!?

Und die noch erwähnenswerten, anderen "Agenten" in/der "Matrix" etwa, erheblich angeödet ebenso, aber ihrerseits völlig durchdrungen von ihrer Mission, darin Ausführende und Auftraggeber zugleich, kämpfen höchstens noch gegen sich selber, oder kaufen spaßeshalber, durchleben oder assimilieren ihre Opfer, je nach "Auftragslage" und Not-wendig-keit.

Freitag, 4. Mai 2012

Konsumkritik für Nicht-Kritiker, Aha?


Die Einkaufsrevolution: "Konsumenten entdecken ihre Macht", v. Tanja Busse

Grundsätzlich mag man sich beim Betrachten dieses Titels freuen, endlich mal wieder ein kritisches, aufrüttelndes Buch gefunden zu haben, aber bald danach, bei der Lektüre stellt man/ frau/ mensch (als aufgeklärte/r Zeitgenosse) fest, das es sich nur um die 234. Folge von "Perry Rhodan" handelt, für neo-grün umwehte "Ökos" und solche, die es werden wollen.
Erstens ist dieser Ansatz, den die Autorin zu dokumentieren vorgibt, weder neu, revolutionär noch besonders erhellend, sondern wird ebenso wieder nur als weiteres "Konsumobjekt" getarnt, gut gebündelt wie andere "Konsumprodukte" zum Verkauf angeboten.
Ein anderes Objekt der erzeugten Begierde, welches man im Endeffekt ebenso "kaufen" soll, wie jegliche andere, ähnliche "Konsumartikel".
(nur sei es, zumindest "diesmal" jedoch, grundsätzlich "richtig", oder?)
Schon recht weit vorne, werden in diesem Text bereits einseitig affirmativ, etablierte System-Verherrlicher, wie etwa Norbert Bolz, einer der sich der pseudo-konservativen Verteidigung bestehender Verwertungslogik, "wissenschaftlich" gewidmet hat, zu unkritisch zitiert, u.ä.

Zweitens: wer wirklich eigene Verhaltensweisen verändernd und entsprechend befreiende Konsumkritik "üben" möchte, sollte eher Arbeiten von Naomi Klein, etwa "No Logo" lesen, oder andere durchdachtere, weniger affirmativ aufgebauschte Texte durcharbeiten (Und sei es nur Entsprechendes aus den Schriften der "Frankfurter Schule"!) und diese Texte bitte nicht nur "konsumieren" und danach "zufrieden/befriedet" wie alte Schuhe in das entsprechende Regal zurücklegen,...!?

So waren es doch die von der Autorin kurz "ironisch zitierten" Sozialwissenschaftler, Horkheimer und Adorno, die bei ihrem Zwangsurlaub im Heimatland des Konsumrausches, den USA, damals vor Ort analysieren durften, wie Verwertungsindustrie funktioniert und welche einseitig, trügerischen Ziele diese grundsätzlich verfolgt.

Gegenüber Texten jener Frankfurter Schule erscheinen trivial herunter gebrochene Bücher wie dieses, eher wie profanisierte Fleißarbeiten oder Abi-Aufsätze (strebsamer Schüler), die zwar viele Fakten aufzählen, deren fehlender, ernsthafter politischer Ansatz jedoch, wie deren durchsichtige Zielvorstellungen und politisch zu affirmativ ausgelegte Orientierungslosigkeit, sich bereits am Titel und auf ein paar Probeseiten hinreichend ablesen und daran festmachen lassen.

Bedauerlich zu sehen, dass die namhafte und substantiell erstaunlich klarsichtige Kritik der dt. Klassiker übersehen, schnöde geschmäht und nicht etwa vertieft wurde, sondern eher wie in Unverständnis dessen, fast veralbert wird, und deren Intensität wieder nur unausgegorene und stark Mainstream affine, feuilletonistische, lapidarisierte Gedanken gegenüber gestellt werden.
Wie die Gebetsmühlenartig, seitenlang angeführten, bekannten Muster und Fallbeispiel, die dem Text in selbsttragender, authentifizierender Schulbuchmanier, Ernsthaftigkeit und Praxisbezug bescheinigen sollen. Aber was nützen jegliche Quellen, wenn diese nur anderen hinzuaddiert wurden und keine Herausforderung für die sichtlich bemühte Autorin darstellen, sich analytisch und in der Tiefe damit "ernsthaft" auseinander zu setzen?
Aber das scheint nun mal die äusserst ernsthafte Beschäftigung solcher, im "Mainstream" Journalismus verorteten und an den darin potenziell erreichbaren Auflagenhöhen ausgerichteten TexterInnen zu sein, zu denen auch diese Autorin gehören mag: Möglichst eine große Masse an zu veröffentlichendem Material abzuliefern, aber den Inhalt und politischen Sprengkraft etwa, die in solch einer Arbeit stecken könnte, mehr oder weniger zu vernachlässigen.
(Denn dabei würde man/ frau/ mensch sich auch selber und gelebtes Verhalten infrage stellen müssen und das eigene, praktizierte Konsumentendasein überdenken?)

Und wieder mal ein weiterer Text, der vorgibt aufzuklären und zu erhellen, aber schon im Titel das grundsätzliche Problem, den ausgebreiteten Konsumismus gnadenlos mit einbetoniert und an ihm vorbeisieht. Inhaltlich zwar ein paar lockere, heitere Anekdoten enthält und anzuführen mag, aber am Thema vorbei, den Blick auf die eigene Auflage gerichtet (?), viel Wesentliches auslässt und an entsprechender, aber schwieriger, kritischer, jedoch gut zu begründender Analyse (wenn man es wirklich vorgehabt hätte, ..?) vorbeischrammt? Sich als Autorin damit eventuell nur auf irgendeiner Sachbuchbestsellerliste wiedergesehen haben möchte, um dem Bekanntenkreis vermitteln zu können, "seht her, auch ich habe etwas zum Thema ›Konsumkritik‹ publiziert!?
.
Na dann Bravo, Applaus und vergessen wir dieses Buch einfach wieder, das uns zwar in Themen Bereiche hereinziehen mag, aber uns, um so verwirrter und ausweglos "genasführter" danach, zurücklässt, oder?
Und die traurige Erkenntnis aus der bisweilen anstrengenden Suche nach Erkenntnis in diesem Text ist, das auch hier, trotz "großem Geschrei darum", keine tiefere Erkenntnis vorliegt.
 
Denn einer der basal wichtigen Kritikpunkte an dieser allseits herrschenden, real allmächtigen Konsumgesellschaft wäre doch (abgesehen davon, sich darin nicht als Konsument verunglimpfen und auflösen zu lassen, ...) auch ontologisch (also seinsbewusster) zu erkennen, oder dazu mit-zu-verhelfen) das diese Form der allseits verwertenden Konsumgesellschaft der Mehrheit schadet. So hilfreich diese Gesellschaftsordnung bisweilen erscheinen mag und ebenso von Werbung und Medien entsprechend dargestellt und Milliarden-schwer hochgehübscht, sie den darin lebenden (ausharrend-vegetierenden) Menschen grundsätzlich und in industrialisiert hochgetuntem Maße massiv davon abhält, durch allerlei aufgezwungenes Konsumgut und  abhängig machende Dienstleistungen, (also in monetarisierter Hilfe ohne Selbsthilfe, ..) es ihnen "professionell" verweigert, sich selbst (unverwertet und unverwertbar) zu entdecken, eigenes zu er-schaffen und sich und das eigene Leben in der Tiefe bewusster zu erfassen, zu erkennen und überhaupt erst "eigen-mächtig" zu er-leben.



Sonntag, 15. April 2012

Güterverwertung und Seinserfahrung

Materiell orientierte Überversorgung mit Gütern aller Art und die damit verbundene Ablenkung und Verminderung von Reflektions- und Erkenntnisfähigkeit (Zeitmanagement-, Aufmerksamkeits-probleme, etc.) führen dazu, weniger an Sinnfindung und Erkenntnis der Lebenssituation als Mensch zu arbeiten (und daran interessiert zu sein) wie diese verschleiernden Ebene durchdringen zu wollen und das Positive dahinter zu sehen/ zu erkennen.
Dieses wirtschaftlich massiv gestützte Verhalten verstärkt jedoch unweigerlich und gezielt die Angst vor den eigenen, als zunehmend fremdartig empfundenen (autonomeren) Möglichkeiten der gelebten, aktiven Seinserfahrung, die tendenziell eher zu einer echten, gütlichen, positiv ausgerichteten Wahrnehmung und Akzeptanz des Selbst im Rahmen des Lebensprozesses führen können.

Statt dessen wird permanent manipuliert und von nicht kommerziell ausgerichteter, nicht „verwertbarer“ Erkenntnisbemühung abgelenkt. Es wird eine allseits befestigte, ausgebaute Autobahn im Inneren, eine verinnerlichte Konsumentenhaltung (deren Einfahrten Medien wie Fernsehkanäle darstellen) weiter produziert und gestützt, welche die äussere und innere Welt bis zur Unkenntlichkeit durchdringt. So das ein der wachsenden Innerlichkeit zugemessenes, befreiendes, spirituelleres Potential (auch in vielleicht zufälliger Entdeckung dessen, in vielen, klärenden Lebenssituationen,  etwa, ..) komplett negiert, dagegen nur das kalte, öde-glänzende, oberflächliche Glücksversprechen des gemachten Massenkonsums und dieser eindimensionalen Warenwelt zu setzen bemüht wird und sich dies zunehmend als ausbreitender, trügerischer ERKENNTNIS-Ersatz allseits lächelnd als Vorteil, Schnäppchen, Angebot anzubiedern wagt.

Damit wird geistige Entwicklung, ein Verstehen und daran ausgerichtete Bildung eingeschränkt, bewusst manipuliert, behindert und vereitelt, und das mögliche „echte“ Lebensglück auf das Aussuchen im Konsum unter (immer wieder erneuerten) Glücksversprechen und Produkten in einem überbordenden, allseits zugänglichen Warenkatalog reduziert, zu dessen Bewältigung nur ein extrem eingeschränkte flache Denkleistung und Reflexionshöhe erforderlich sind.
(um das darin vermittelte Glücksversprechen fälschlich und wiederholbar einzulösen,..)

Es werden sterile Warenwelten und Erlebnishorizonte in einer sogn."Überflussgesellschaft"  dargeboten (real eher eine Verminderung des Human-Potentials), die als vielseitig beschworener Ausweg und als Ausweichen gegenüber einer mühevolleren, echten, gelebten Antwort in Transzendenz und Selbst- wie Seinserkenntnis dienen und zusehends tiefergehende Bildungs- und Vermittlungsansätze vereiteln, aushöhlen und verhöhnen, solche die das Leben eben nicht nur als sinnlosen Kampf und unförmigen Wettbewerb betrachten, sondern es eher als positiv ausgerichtete Fügung, wie sinnschaffende Möglichkeit zur Erkenntnis deuten und als vielfältige, mögliche Entwicklung in einer daran ausgerichteten Existenz anzusehen wagen.

Samstag, 31. März 2012

Das "neue" Buch von Clement und Merz

Die ungebrochene Autoritätsgläubigkeit der wacker-unterworfenen und durch lange Jahrzehnte der unbewusst haltenden Treue geprägten, zu Untertanen geformten "mündigen Bürger", in den Schulen und sonstigen Ausbildungsfabriken wie anderen Karrieren, der vorgefundenen, geistigen wie fälschlich moralisierenden Unterordnung permanent ausgesetzt, (manchmal verbunden mit dem Sahnehäubchen der kompletten Selbst-Unterwerfung und Gehirnwäsche in der "Bundes"wehr) in demütig unterwerfenden, stiller Anbetung und still-haltender AkzepTanz der "vorgesetzten" Autoritäten geübt, und in jenen zu-passenden, vorformulierten, tapfer auswendig gelernten Antworten und Floskeln völlig gebannt, hat allseitig anzutreffend, völlig devote, scheue, sich klein haltende, sich selbst beschränkende, wie "nette" und entsprechend "zuverlässige" Politiknarren oder "Bürger" hervorgebracht!?


Jene stolzen Bürger, die sich allerhöchstens im "Karneval" trauen, in streng vorgegebenen Reihen und Verkleidungen, in entsprechend ritualisierten, musealen Formen erlauben, angepasst "korrekt" innen wie aussen drapiert, etwas buntere "Kritik" zu üben.
Dies geschieht ohne jegliche, daraus abgeleitete Konsequenz, und diese Kritikfassade ist eher sonnenhaft durchschienen von der verschämten Huldigung jener, die real als "würdig" wie angemessen vorteilhaft erkannt sind, die herrschenden Politiker, die ihr verächtliches Schauspiel ungerührt dessen in bekannter Manier vollziehen.
Gegenüber jenen wird nur weiter in Duldungsstarre wie ohne jegliche, fundierte, reale Kritik verharrt und dieser Obrigkeit wie ihrer "Politik" gegenüber nur eine formal zugelassene, verwaltungskonform angelegte, allseits beglaubigte Opposition betont "laienhaft lustig" aufgeführt, auf das auch letztere noch Spass daran hätten und erfreut dazu schunkeln können.


Solche Politiker, die ein angeblich bekanntes, aber strukturell unerkanntes Geschehen weiter praktizieren dürfen, weitab von notwendiger, auch basisdemokratisch gestützter Einflussnahme und sonstiger "echten" real mündigen, partizipierender Mitbestimmung.
So weit ist es zumindest gekommen, das gewisse, frühere "grüne", nicht etablierte Formeln der "Rotationsbeschwörung" von jenen Herrn, (oder von den von Ihnen beschäftigten Autoren,..?) aus dem noch vorhandenen politischen Gedächtnis hervorgekramt und rhetorisch geschickt vorgetragen, glaubwürdig-mutige Erwähnung finden, die suggerieren soll das hier etwa nachgedacht und fortschrittliches angemahnt werde.


Wer von Marketingstrukturen und sonstigen gezielt im Hintergrund gehaltenen Polit-Strategien der Eliten und Macher im Verwertungskapitalismus keinen besonderen Schimmer hat und haben will, dank fortgesetzter, blauäugig durchgestandener und goldig hingenommener Desinformation auf allen Kanälen, wird solch bodenlos ausuferndes Geschwafel und selbst belobigende, dreiste Selbstüberschätzungen vorgeblich "anerkannter" Berufs-Politiker (die nur in ihrem „bekannten“ Repertoire ein wenig gestöbert haben) quasi in natürlich-gewachsener Weise weiterhin als das lesen, was dies auch sein soll: fortgesetzte Manipulation, Wortklauberei und Verdummungsstrategie.

Diese welche nur mit-bezwecken mag, das so auftretenden Politikern weiterer, unnötiger Glaube geschenkt, zugetragen und Verantwortung an jene Unverantwortlichen übertragen werden soll, deren Image dadurch weiter „positiv“ als angeblich dialogbereit gefestigt, (aber eher in Monologen gehaltener Textform gehalten) und deren Liste der bodenlosen, prätentiösen, selbstgefälligen und ungehörigen Spruch-Weisheiten eine weiteres, nur als PR-Modul konzipiertes Textbuch in mehreren Kapiteln hinzugefügt worden ist.

Zudem wird Clement als Aufsichtsratsvorsitzender einer der mächtigsten Firmen (Zeitarbeit)  von denen ganz konkret auch derzeitig jene verwaltete „Arbeitsbevölkerung“ zwingend beHERRscht und in politischen Strukturen einer ausgeweiteten Fremdregulierung bestimmt wird, kaum der eigentlichen Begriffszuweisung seines Eigennamens gerecht oder besser nie, die doch von „gnädig“ hergeleitet ist. 
 
Diese Gnade erweist er uns, wie der andere, benannte Merz-Scherge nur darin, betont unauffällig doch presseaktiv zur allgemeinen Politheuchelei ein weiteres, rein selbstreferentielles wie unnötig belastendes Kapitel, (bez. Ressourcenverschwendung) hinzugefügt zu haben, einen Beitrag zur fortgesetzten, ausführenden und ungebremsten, geistigen Umweltverschmutzung und weiteren Verwirrung und Verwischung eigener Spuren, der schwer an bedrucktem Papier wiegt und möglichst bald und besser ungelesen, wie die darin angetroffenen aushöhlend quälenden Inhalten, dem organischen Recycling zugeführt werden sollte!?

Donnerstag, 1. März 2012

Rest-Freiheit in der über-technisierten Industriegesellschaft

Was ist denn der Preis, den wir in einer unfrei haltenden technisch strukturierten, über-versorgten (westlichen) „Fortschritts-Gesellschaft für die Über- und Massenproduktion von angeblich technischen „Hilfsmitteln“ und fortgesetzten „Lebens-Erleichterungen“ zu bezahlen haben?

Abgesehen davon, das wir selber in diesem Prozess immer abhängiger und unfreier werden, sind wir nicht mehr in der Lage, allgemeine Unannehmlichkeiten auszuhalten und zu ertragen. Anstatt das ein KFZ etwa aus den 60/70ern mit einfacher Technik zur entsprechenden Fortbewegung genüge, werden immer kompliziertere Fahrzeuge und entsprechende „Technik“ entworfen, die auch immer weniger individuelle Entscheidungsfreiheit (und Reparatur dieser also schneller Austausch) zulassen.
Je mehr uns Technik an Selbstbestimmung abnimmt und entsprechende, strenger verwaltende „Spielregeln“ vorgibt, desto mehr haben wir an /durch sie an Selbstbestimmung & Restfreiheit „verloren“.
Je mehr wir uns ihr, dieser Technik anpassen und ihr unterordnen, desto weniger sind wir imstande, autonome, nicht vorher & fremd-bestimmte Entscheidungen zu treffen.
Inzwischen wird sogar das „Sterben“ fremd verwaltet und fremd justiert und klinisch/technisch über-verwaltend „betreut“.

Nur weil wir es nicht mehr aushalten, (dürfen) uns selbst zu spüren und uns zu vertrauen, unsere inneren Kräfte zu wecken, zu „entdecken“, wird uns vorgegaukelt, das technische Hilfsmittel unser Leben erleichtern würden. Im Gegenteil machen dazu sie uns in verstärkter Form und Anpassung an sie abhängig, apathisch, unselbstständiger und halten uns emotional auf dem Niveau von Bittstellern, wie unreife kleine Kinder gefangen, die permanent „versorgt“ werden und darum betteln (oder wenn sie älter sind: „arbeiten“) müssen .

Immer neue Spielzeuge werden uns gereicht und produziert, um diese bewusst inszenierte, kindliche Frustrationsintoleranz zu kompensieren und zu besänftigen, mit Versprechungen auf weitere Bequemlichkeiten (Wohlstand) verpackt und gestützt. Neben der Tatsache das dadurch für Menschen, die derart in fundamentale Abhängigkeit gebracht wurden, permanent weiter „produziert werden muss, erhöht sich deren Abhänggikeit von diesen, ihnen äußeren Instanzen.
Erst wenn Gefahren „erfahren“ werden, Konflikten gelassener ins Auge geblickt werden kann, wird man daran „wachsen und erwachsen“, selbstbestimmteres Vertrauen erlangen und eine echte Identität entwickeln. All das was eine über-behütende und technisch ausgefeilte, aber überversorgende Industriegesellschaft und die ihr angeschlossenen Produktionsinteressen nicht zulassen und massiv verwehren.
So könnte man ebenso auf dem technisch respektablen Niveau der 60er oder 70er Jahre verbleiben (Serge Latouche) und im Vertrauen darauf, anstehende Probleme eigenständiger lösen lernen und so die realere „Freiheit“ und das echte Selbstvertrauen der Menschen fördern, in dessen Überführung in gelebte Mündigkeit und sie nicht als fundamental unfreie Abnehmer in Konsumentenpose, als ewig Abhängige zu „erfassen“ versuchen.

Dienstag, 28. Februar 2012

Menschen Verwertung, weitere Kapitel:

"Die meisten Menschen sind so weit unterworfen und angepasst, das sie ihre Unterwerfung, Ausbeutung und Nutzbarmachung als etwas „normal-vernünftiges“, wie durchaus lebenswertes ansehen. Und sie wundern sich nur ab und an, das all die destruktiv-aggressiven Kräfte, die zu ihrer Dominanz, Beherrschung und Unterwerfung aufgewendet und in die Wege gebracht werden, ihnen darauf keine „Freude“, Gelassenheit oder tiefere „Entspannung“ vermitteln.
Wie sollte das auch einer allseits fordernden und überwältigenden Herrschaftsstruktur gelingen mögen, die mit Methoden der „raffinierten Rücksichtslosigkeit, der unmoralischen Gleichgültigkeit und permanent gesteigerten Aggressivität“ operiert?"
(Zitat nach Marcuse aus:dem Text, "Aggressivität in der gegenwärtigen Industriegesellschaft", 1956)


a. Medien als Werkzeuge der gesellschaftlich/gemeinschaftlich e Mitarbeit

Gemeinsam erarbeiteter Konsens und daran ausgerichtete Zielvorstellungen gehen in der aktuellen Gesellschaft immer weiter verloren, sie werden oberflächlich, eher zwanghaft & zwangsweise (ihrer befreienden Potentiale beraubt und eben nicht gemeinsam erarbeitet,) nur noch “machtvoll“ statisch, hierarchisch „von Oben“ eingefordert.

Medien und früher kritische Organe, wie Zeitungen und andere Werkzeuge der öffentlichen Meinung sind in affirmative Duldungsstarre versetzt worden, aufgekauft, eingeschüchtert, Partei Konsens unterworfen, ihrer Aufgabe als kritische Filter der gesellschaftlichen Zielvorstellungen und differierender Positionen entledigt.
Sie sind in ihrer bestimmenden Mithilfe an notwendigen, gemeinsamen, im Konsens geführten, gesellschaftlichen Entwicklungen beraubt.

In einer Zeit, in der Medien, Technik, humanisierte Möglichkeiten (auch in Produktionsprozessen) zur Verfügung stellen, anders, real demokratisch, gemeinsam interessierende Fragen des Zusammenlebens und der gesellschaftlichen Zukunft zu bearbeiten, ist dem entgegen Druck, Ausbeutung, unfrei haltender Anpassungszwang oft noch erheblich gewachsen.
Teamgeist, Gemeinsamkeit wird zwar offen angesprochen und aggressiv eingefordert, entsteht aber nicht aus freier Entscheidung zur Selbstständigkeit oder solidarischer Anteilnahme (als echtem Gewissensentscheid) sondern wird von “außen“, hierarchisch, unter Zwang, als Maßnahme bestimmend "verordnet".

Das gesamte, positiv ausgerichtete Potential freier Mitsprache ist ausgehöhlt , seiner inneren gesunden Dynamik entleert, ist ausgeweidete Hülle, Attrappe, Gerippe geworden, zu einem Konstrukt transformiert, in dem angeblich mit „freier uneingeschränkter Partizipation“ agiert werden kann. Jedoch werden darin nur Herrschafts-konforme Dominanz und entsprechende Machtstrukturen gestützt und befördert. Es wird nur gespielt und so getan „als ob“ dies Freiheit, Mitbestimmung und freie Entscheidung sei (auch dagegen) und diese möglich und befördert werden soll. Aber in "Realität" wird unter dem Deckmantel einer als Freiheit zelebrierten Überanpassung, angeblich „Bewährtes" unhinterfragt von „folgsamen“ Schülern, mit anderen, "ihren eigenen" Worten eingefordert.
Die partizipativ orientierte, auf reale und mündige Mitsprache ausgerichtete, gesellschaftliche Freiheit, ist zu einer funktionalisierten, rein formalen, vorgedruckten, Formular-Freiheit, einer fremdbestimmten Simulation von Freiheit verkümmert, zu einer sinnentleerten Worthülse der Massenproduktion, Fremdverwertung und Massendomination geworden, zu einem Zirkus ohne jegliche echte Mitsprachemöglichkeiten, auf eine von außen bestimmten, massiv auch medial mit allen Kanonen beeinflusste Abgabe von vorgegebenen Kreuzchen an der "richtigen Stelle" reduziert.
Formal reduziertes Zubilligen von Entscheidungsmöglichkeiten, wie im allseits erstarrten „politischen Leben“, ersetzen jene aktiven, lebendigeren, gemeinsam in basisdemokratisch Mitsprache geschaffenen Zielvorstellungen, die wirklich und grundsätzlich erfahrbar, einem aufgeklärten Bewusstsein in einer der ihm entsprechnden, offenen Rahmenbedingungen und mündiger Verantwortlichkeit angemessen sind/ wären.


Montag, 16. Januar 2012

Wissen und Kultur 2.1

Wissen und Kulturförderung dient in der Konsumgesellschaft nur zur Abfüllung mit irgendwelchen der zahlreichen „notwendigen“ und stetig gesammelten Fakten, die zur Kenntnis gelangen, vermittelt wurden „müssen“, aber im Gegensatz dazu oft zu keiner weiteren, höheren Erkenntnis befördern, zu keinem höheren Bewusstseinszustand verhelfen, oder zur Partizipation an geschilderten Vorgängen/ Umständen, anleitende Konsequenz haben.

1. Es wird zumeist nur spekulatives, eindeutiges vorherbestimmtes und abgewogenes Material geliefert, „gesendet“. Nicht um damit Alternativen und differierende Sichtweisen zu erarbeiten, Interpretationen zu erlauben, sondern an dem bewusst massiv befestigten, zementierten, herrschenden, bestehenden Machtmodell Alternativ-los festzuhalten.

Wissen wird nur unbewusst, unter der Oberfläche der Erkenntnis konsumiert, wie andere, real belastenden Waren, Konsumartikel die nur als weitere Belastung empfunden werden, als Ballast, der keine Befreiung davon, damit, dadurch ermöglicht.
Medial anzutreffende, bemerkbare Wissensvermittlung oder Vermittlung von sogn. „Fakten“ beschränkt sich in den bekannten Medien (TV, Radio, FILM) darauf, alternative Sichtweisen auszuklammern, nicht zu ermöglichen, zu blockieren, nicht anzudenken, auszugrenzen, nicht zu erlauben, zu verhöhnen und sich nur weiter in bekannten, etablierten Konsum Schemen der einseitigen Vernutzung, Dienstbarmachung und allgegenwärtigen Ausbeutung, im Kreise zu bewegen.

2. Wie ebenso vorrangig nur derartige Strukturen vermittelt werden, in partiellen spektakulären Simulationen darin zur Schau gelangen, die real existierende Abhängigkeiten und Verflechtungen glorifizieren, wie Möglichkeiten individueller Verwirklichung ausklammern und zu verschleiern helfen.
Der künstlerische Tätigkeitsbereich wird als vom „realen“ Leben abgetrennte Welt oder nur als zusätzliches, weiteres gewinnbringend auszuschöpfendes „Geschäftsmodell“ gesehen und "über-professionell" geschmeidig präsentiert, als weiteres, rein marktorientiertes „Spielfeld“ betrachtet und kaum als Möglichkeit vermittelt, entsprechend tiefgreifende/tiefgehende, persönliche Entwicklung/ gelebte Erfahrung darin/ dadurch zu erzielen. So wird jeglicher (rein wirtschaftlich monetär gefärbter) "Erfolg" höchstens als wirtschaftliche Konsequenz und Lohn einer an entsprechender „Leistung“ gemessenen, wie marktkonformen Karriere aufgezeigt.
Unterwürfig, unterworfenes Schaffen im Auftrag und Im Dienste der anderen, höheren, herrschenden, wird allseits "gepredigt",verkündet und voraus eilend, demütig darauf verwiesen, als sei nur darin "gerechte" Erfüllung und brave Erfolgschance der angeblich "Tüchtigen" und Angepassten, Recht-schaffenden darin  "vermittelt" möglich und anwesend.
Brave, konforme Karrieremöglichkeiten und angepasstes (als angemessen gefordertes) Verhalten soll sich auch hier "auszahlen" und entsprechend affirmativ belohnt sein.

Eine andere und gelebte/belebte/lebendige Lebens-Kunst wird ignoriert, oder verniedlicht, bisweilen als wirtschaftlich nutzlose, leere Außenseiterrolle verunglimpft. Besonders dessen Formen, welche vom allgemein herrschenden Konsum und Verwertungsmodell in vieler Hinsicht zu stark ablenken, abweichen und in andere Lebensrichtungen weisen, auf andere Lebensziele hin orientiert sein könnten und "reale", als fremd und befremdlich vermittelte und als unsozial gewertete "Autonomie" unterschwellig zu befördern beabsichtigen.

3. Aspiranten auf jegliche Karriere in Medien und medial massiv positionierte Vertreter bekannter Verwertungsschemata übertreffen sich daher auch gegenseitig mit ebensolchen, angepassten/anpassenden/ gewöhnlich wie stumpfsinnig haltenden Meldungen und Schein-Erkenntnissen, die freie Kunst herabwürdigen, an den Rand des Lebens zu drängen versuchen, um ihr jegliches, human orientierte, konstruktive, wie befreiendes Potential abzuerkennen.
Die Resultate dessen, eben jener "Kunst", als: „Ist das überhaupt noch Kunst?“  möglichst so zu drehen und vorzustellen versuchen, das nur deren eindimensionale kommerzielle Würdigung als alleinverbindliche Dimension, deren Aussagekraft als höchste qualitative Wertschätzung von Kunst und Kunstwerk, quasi wohlwollend darüber schwebend, dieser zukomme und allein angemessene, ihr entsprechend als urteilsbildenen alleinverbindliche Evalutationsmaxime zugesprochen werden könne.

Ebenso soll aktive geistige, wie spirituelle Schulung und Beschäftigung möglichst "bitte" ("ist doch pubertär, oder?", verkünden lächelnd sichtlich gereifte "Moderatoren" der sie beherrschenden Anpassungsarmada) nicht dazu mit-ver-helfen, etablierte Herrschaftsinteressen konkret in Frage zu stellen, zu durchleuchten, sondern real nur dazu dienen, in Verwertung und Profitstreben, kommerzielle Aktivitäten rein affirmativ mit zu stützen, sich in allseits anzutreffende,entsprechende Märkte und Nischen einzureihen. sich jenen auch besseren Gewissens, „artig“ anzupassen und zu unterwerfen.
Bildung, ernsthaft vermittelt, die Menschen auch ein wenig mehr befreit, Freiräume und Möglichkeiten ausserhalb der Verwertungsnorm im Leben erkennen lässt und diese zu nutzen ihnen vorstellt, bleibt ausgeklammert. Etwas zu lernen/ zu leben/ zu experimentieren, das etwas anderes als unbewusst haltende, biedere Akzeptanz an vorgeblich bewährte Konzepte und massive Realitäten verspricht, das befreit statt zu belasten und die kreativ produktiven, im Menschen angelegten Fähigkeiten nicht zu verwischen, sondern zu entfalten verspricht, sich gegen Unterforderung humaner Wahrnehmungspotentiale.zu stellen, wird ein angepasstes, scheinbar umfassendes "Glück"
- (in Werbung und Marketing bis zur Ironie überdimensional und ultra hochaufgelöst oder darüber hinaus verherrlicht)
der allzu biederen gewöhnlichen, abwartenden, in der Konsequenz  lähmenden Konsum Akzeptanz entgegen gehalten

4. Die gesellschaftlich konform allseitig "pluralistisch" vermittelte Verwertungs-Haltung schafft hingegen faktisch das Gegenteil ihrer Bildungsintentionen, in Abstumpfung, Lähmung und Rückführung auf rein körperliche Daseinsformen, führt sie in ein Vegetieren auf Abruf, verführt zu stumpfer, beliebiger Akzeptanz äußerer, vorgegebener Prozesse und Warenberge, ohne entsprechend befreite Teilnahme; wie aktive gesellschaftliche Teilhabe darin.
(Zur Ironie wird jenen vermassten, über-konditionierten Menschen darauf eine Politikmüdigkeit vorgeworfen und allgemeine (absichtsvoll im Hintergrund planvoll gezüchtete)" Unfähigkeit, Willenlosigkeit und Müdigkeit, sich "zu engagieren" vorgehalten, alles Dimensionen einer gemachten, geplanten und produzierten Infantilisierung auf breiter Front, die sich dann dreist wie die SS hinstellt und die Ermatteteten, Ausgelieferten, Entkräfteten verhöhnt,  zu NICHTS mehr fähig zu sein, ..)

Darin entpuppt sich eine neue Spielart der totalitären Beherrschung und Massenbevormundung als  Kopie oder neue/erweiterte Form eines aktualisierten, "zurückgekehrten" (aber war er jemals "fort"?) Techno-Faschismus, der ebenso kalt lächelnd über Menschen zu herrschen vermag, sich über sie hinwegsetzt, wie ehedem, "damals".
Die Ghettos haben aktualisierte, virtuelle, transparente Grenzen bekommen, davon Ausgegrenzte können sich an den Vitrinen der Konsumtempeln die Nasen plattdrücken und werden bei nicht Einhalten der Konsum-Normen von als Dienstleisern operierenden, mit Logos und CI aufgehübschten Sicherheitsorganen entfernt und auf die Straßen zurück-befördert.

So findet eine fortschleichende Entmündigung in allseits möglicher, kultureller, eigen-schöpferischer ,latent bereit gestellter "Vielfalt" statt, die jedoch jede weitere Partizipationsversuche erschlägt, entmündigt und vehement auszuklammern versucht und jegliche wirkliche wirksam demokratisch orientierte Partizipation/ Teilhabe nur noch legitimierten, diplomierten, zertifizierten, evaluierten,  offiziell ernannten Experten erlaubt.
Diese offiziell erforderlichen Legitimationsprozesse, um als Experte anerkannt zu werden, eine Stimme zu haben, Gehör zu finden, erhöhen sich "progressiv und dynamisch", in fortgesetztem Lauf, schrauben entsprechende Anforderungen und daraus erwachsende Möglichkeiten immerfort in luftige Höhen, die absolut gesehen entmutigen, nur selektieren und es nur besonders daran angepassten Individuen erlauben, sich da hinein zu wagen.
Wie überall sonst in ähnlichen Prozessen, haben die verängstigten, zunehmend versteinerten Teilnehmer an jene Karrierebestrebungen dann nur noch ihr Festhalten an mühsam erreichten, in weitreichenden Abstrichen verwirklichten Führungs-Positionen und Ebenen im Sinn, und jegliche frühere, etwa angedachte Veränderungsabsicht, Kritikfähigkeit oder Marsch durch die „Insitutionen“, wird transformiert zu einem fortgesetzten Verweilen darin, im System und damit jegliches wirksane Aufbegehren vollends ad Absurdum geführt.

5. Bildung verkommt zur Marke, zur passenden Ausbildung,  zur Erlaubnis an Herrschafts- und Marktmodellen, wie völlig digitalisierten Prozessen teilhaben zu dürfen und sei es als über-glücklicher Konsument und dienstbar gehaltener Auszuführender, der jegliche Rest-Menschlichkeit  (auch darin alten faschistischen dt. Traditionen die Ehre erweisend,..)  vergisst, ausklammert, um dem Modell, der Struktur, die sich unsichtbar haltend, aber in Hierarchien laut wahrnehmbar und allseits machtvoll drohend präsentiert, (wie sagte dazu ein US Schriftsteller, "die Wirklichkeit ist wie Godzilla der immer hinter mir hertapst,..") und ihn (den Restmensch, aber war er wirklich schon mal einer,.?) zur Selbstausgabe und weiteren Benützung als Handlanger, zur Fortführung ihres überdimensional angewachsenen, "mächtig" aufgeblasenen, mit Handelsmarken dekorierten Mahlwerks zwingt.