Demokratie: oder was nun? (schon wieder?)
Die aktuell prägende Form der Massengesellschaft benötigt weiterhin ein „recht“ wenig humanistisch ausgerichtetes Staatsmodell und Herrschaftsprinzip, eines, das weitgehend und immer noch dem archaischen Modell der domestizierenden Massentierhaltung entspricht.
Von
„arm“ und „reich“ allein, als allgemein gültigem,
existentiell bestimmenden, angemessenem Lebensverhältnis zu
sprechen, ist nichts anderes, als einen völlig unausgewogenen,
räuberischen Zustand der einseitig-brutalisierten Machtausübung zum
Standard zu erheben. Denn woher/ woraus sollten „Reiche“ denn
ihren Reichtum beziehen, anders als aus der willkürlich-tätigen,
„brachial-selbstverständlichen“, wie fortgesetzten Ausplünderung
der (dadurch) „Armen“,.?
(, ...und anderer, ebenso eroberter,
quasi „natürlicher“ kolonial eroberten „frei zugänglichen“
Ressourcen?)
Oder: Wie kann der Reiche anders „reich“ denn sein, als im fortgesetzten/ legalisierten Raub an denen, die er/ sie danach als „arm“ bezeichnet, .?
1. Das allgemeine und angeblich aktive Leben in dieser Gesellschaft (ohne Gemeinschaft) ist ein Leben in Fremdbestimmung und unter äusseren, nicht von der Gemeinschaft selbst-erstellten, demokratischen Spielregeln und Verhaltensweisen. Und nur alle paar Jahre in einer Kabine fremdbestimmt "wählen" zu gehen, seine tote "Stimme" an andere abzugeben, die darauf nur ihre berufliche Karriere aufbauen, diese formale Struktur zu legitimieren, ist zu wenig, um wirkliche, fundamentale Veränderungen herbeizuführen, die jeden betreffen könnten.
2. Menschen werden grundsätzlich unter Vorspiegelung angebliche "demokratischer Verhältnisses" und angeblicher MITbestimmung darin, nur dazu gebracht und dahin genötigt, in einem rein betriebswirtschaftlich organisierten Verwertungs- und Ordnungszusammenhang zu funktionieren, um dort ihre (der Menschen) auch gut meinende Arbeitskraft und ihren "Wille" zur Leistung einzubringen.
Es
ist keine menschlich wertvolle und eigenständige Leistung, die
von diesem Wirtschafts-System eingefordert wird, sondern eine
Anpassungsleistung an Arbeitsideologien, die allein ein
fremdbestimmtes Verhalten aufzwingen und sie/ uns darin einer
Fremdherrschaft aktuell und überall unterordnen.
3. Wir anderen sind
die "kolonialisierten Völker" überall im Lande und die
Kolonialisatoren sind die herrschenden neo – feudalen Eliten und
ebenso politischen Machthaber, die zu ihrem Nutzen und Überleben
allein, über uns bestimmen.
Wo
ist der Politiker der ankündigt, das er/sie sich, wenn sein
"politischer Auftrag" umgesetzt ist, von dieser Tätigkeit freiwillig
zurückziehen wird?
Wo ist eine innere Überzeugung,
die mehr trägt und bewegt als wohldotierte Ämter, Posten und
Positionen zu behalten, die mit Zähnen und Klauen verteidigt werden,
auch gegen Interessen der Menschen, denen eigentlich darin "geholfen"
werden sollte
Diese Unterdrückung und privater Vorteilsnahme findet statt, in einer sogn. einseitigen Zwangs-Arbeitsgesellschaft, die inzwischen völlig überflüssige Güter erzeugt, unter Zerstörung und Verschmutzung der vitalen Lebensräume aller Lebewesen, und Menschen, indem sie jene dazu diktatorisch zwingt, sich diesem völlig einseitigen Modell permanent unterzuordnen und daran zu partizipieren, ohne irgendwelche, befreiende Alternativen dazu anzubieten, …!?
4.
Menschen werden in ein sie beherrschendes System gezwungen, von Staat
und Industrie darin kontrolliert, das in der Hauptsache ihre
Verwertung bestimmt, sie in Anpassung daran festhält, sie als
untergeordnete Arbeiter und Rädchen im Getriebe einer immer
komplexer werdenden, überorganisierten, selbst-gefälligen
Herrschaftsmaschine benützt und verwertet.
Einer maschinellen, profund
inhumanen Institution, in der weder danach gefragt wird, ob dieses
Funktionieren den Interessen der Mehrheit oder überhaupt jemandem
darin entspricht, (?) noch ob es Sinn macht, so zu agieren und es
überhaupt sinnvoll sei, sein Leben und seine (oft) zusehends
schwindende Lebenskraft darin zu verlieren und daran zu vergeuden,
oder ob dieses Verhalten überhaupt einem Menschen-würdigen und
zufriedenen Leben angemessen ist und ihm entspricht, oder entsprechen
könnte, !?
5. Nur in persönlicher Erkenntnis und Verweigerung dieser Verwertung der Menschen als Menschen-Vieh, (in kontrollierte aber nicht Art-gerechter Haltung) kann man diesem System noch entfliehen, in dem man sich auch darauf einrichtet, mit weniger an materiell angeblich "Lebens-notwendigen" Gütern auszukommen und sich etwa eher auf innere, tiefere und gesündere Vervollkommnung, auch als geistig- und spirituell fähiges Lebewesen hinorientiert.
Das derzeitig herrschende politische und ökonomische Gewaltsystem ist trotz der angeblich "angenehmen", aber subtil zersetzenden, süßen Annehmlichkeiten, die es bietet, nur eine Fortführung autoritärer und unterdrückender Gewaltausübung einer weiter feudal ausgerichteten Elite über den Rest der darin völlig unfrei gehaltenen Menschen, praktisch überall auf der Welt.
Echte
gelebte Demokratie würde bedeuten, diese als selbstbestimmte,
befreiende Aktivität und Lebenshaltung zu leben, allseits
durchgesetzt aktiv tätig im Alltag zu erleben und sie beständig zu
erfahren und mit lebendigem, authentischem, sozial ausgerichteten
(und nicht als Konkurrenz jeder gegen jeden, ..) humanen
Inhalten zu füllen.
Anstatt ein Leben lang wie „grosse,
wohlanständige Schüler“ und „Erwachsenen“ Darsteller es
irgendwelchen Obrigkeiten, Leitungsorganen, Vorgesetzten (als ewige
Zuhörer und brave Schüler, ..) wie in anderen vor- bestimmenden
Institutionen, es „recht zu machen“, und brav diese Demokratie
Farce und fremd-angeleitete Inszenierung unter heteronomer Anleitung,
als Demokratie Darsteller auf der Lebensbühne nur aufzuführen.
Indem man/ frau auf andere wartet, die dafür Beifall spenden,
also dieses total fremd-gesteuerte, fremd-angepasste Verhalten
legitimieren und honorieren sollen, stattdessen echte Verantwortung
für das eigene, kurze Leben zu übernehmen, diesen Daseinsraum, den
eigenen autonomen Lebensprozess und die darin notwendige,
gesellschaftliche Produktion als verantwortlichen Bereich
anzunehmen.
b. Der angeblich freie, befreite und mündige
„Staats-Bürger“ von „heute“, befindet sich real in einem
virtuellen Gefängnis.
Die
Medien (und die verdummende unfrei haltende Werbung darin,...etc.)
sagen ihm/ ihr, was zu denken und wie zu überlegen ist, bevormunden
ihn/ sie wie kleine unmündige Schulkinder, geben Haltungen, Ansichten, Meinungen vor,
gegen die sich auch real und faktisch, nirgendwo ernsthaft gewehrt
oder opponiert werden kann.
Die Medien befinden sich als grosse
Betriebe/ Organisationen in den Händen weniger „Investoren“,
dort mitzusprechen, etwa zu widersprechen, ist nicht (oder nur im
vordefinierten, meist zensierten, kleinen „Talk Master geleiteten“
Rahmen) vorgesehen, auch den Lohnabhängigen Mitarbeitern dort meist
untersagt! „Frei“ ist diese Presse nur in ihrer Monopolbildung
und monopolistischen Gewalt der Meinungsäusserung, die sie daher
„frei“ vollziehen darf.
Fast alle Gesetze werden von den Repräsentanten beschlossen, die in einer rein formal-juristisch legitimierten Wahl aufgestellt und "erwählt" wurden (ohne das kleine, unorganisierte Bürger dazu etwas grundsätzlich zu sagen hätten,...) und dann, danach, entscheiden jene ebenso „frei“ darüber, (indem sie ihr Gewissen befragen, zusätzlich, ernsthaft?) wie und womit die übrigen Bürger gegängelt und wozu und in welchen Interessen jene instrumentalisiert werden dürfen und welchen Gesetzen sie (meistens im Interesse der durch-herrschenden Unternehmer, ...) sie zu gehorchen haben.
Sie, die überwiegend lohnabhängig gehaltenen „Nenn-Bürger“ und befreiten/ "Spass-befreuten" Konsumenten werden diszipliniert, bevormundet und wahlweise „eingesetzt“ (auch als Soldaten,..)! Der komplette, ihnen angeblich „öffentlich zugängliche Lebensraum“ ist fremdbestimmt, wird fremd verwaltet und um dort irgendetwas zu äussern, zu unternehmen, bekannt zu machen, macht man sich sowieso gleich erheblich strafbar, und muss, im Regelfall, zuvor diverse „Genehmigungen“ einholen, wenn man/ frau irgendwo etwas an eigener Meinung anbringen wollte.
Aber, auch bitte, sich möglichst nicht in den öffentlichen Presseorganen äussern, denn dort zählt nur die Meinung handverlesener „Meinungs-Spezialisten“, also besserer Bürokraten, die sich daselbst meist gut honoriert, oft nur im Namen ihrer Auftraggeber, als deren Stimmen und Vertreter, „kritisch“ zu Wort melden und veräussern dürfen.
Alle
sonstigen Fahrtrichtungen sind beschildert und durchgeplant, (gleichzeitig wird
gegen die böse „Planwirtschaft“ gewettert,...) und vorgegeben,
niemand darf etwa „frei und selbstbestimmt“ irgendwo von der
Autobahn abbiegen, und sich den „eigenen“ Weg anders oder
persönlich gestalten und suchen.
Persönlich
darf man nur in der vorgegebenen, ebenso „freien vordefinierten
Konsumauswahl“ stöbern und dort vorgefertigte Muster benützen,
oder unter diesen ebenso „frei“ und unsäglich befreit aufatmend,
auswählen. Die gesamte, also „freiheitlich demokratische Auswahl“
im Supermarkt ist die Auswahl unter vorgefertigten (Nahrungsmitteln)
und fremdbestimmten Angeboten, die von Spezialisten erdacht und
ersonnen, dann vom Marketing bunt beworben, plakatiert und
zielsicher wie vielschichtig-subtil an komplett entmündigte
Zielgruppen (Mein Supermarkt, aha?) verabreicht werden,
Und
das alles, ein komplett heteronomes, fremd definiertes Ersatzleben, wird
als höchste Form des Individualismus beschworen, beworben,
gepredigt, gefeiert und verkündet,..! Die absolut freie, angeblich
selbstbestimmte Auswahl und Mitbestimmung darin, ist dort nur noch
(wenn überhaupt) in der Bestätigung der komplett vordefinierten AGB
und Unterwerfung unter deren Regeln, vorzufinden.
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