Samstag, 11. Mai 2013

6. Kritische Ansätze

Ein Intellektueller definiert in einem Zitat von H. Marcuse nach Bloch:
Ein Intellektueller ist jemand der sich weigert den Herrschenden einen Kompromiss zu machen - Im Begriff des Intellektuellen steckt schon oder sollte stecken, die kritische Haltung gegenüber der repressiven Gesellschaft.“
1.„Der technische Fortschritt dient zu einem großen Teil dazu, die Unterwerfung der Menschen unter die Arbeit fortzusetzen, auszudehnen und zu intensivieren.

2. So das die Steigerung des Lebensniveaus erkauft ist mit einer Ausdehnung und Intensivierung entfremdeter Arbeit.
Man soll und muss die unendliche Warenmengen kaufen, die angeboten werden, aber um fähig sein das zu tun, muss man mehr arbeiten als je zuvor.
Und auf der einen Seite ist das Bild eines unerschöpfliche Reichtums entstanden, der eigentlich die entfremdete Arbeit unmöglichen machen oder reduzieren helfen könnte, aber anderseits als der (verstärkte) Zwang besteht die entfremdete Arbeit vorzuführen und zu intensivieren,“

3.„Das diese Gesellschaft in ihrer Struktur vielleicht in stärkerem Masse ein Herrschaftssystem ist, als vergangene Gesellschaftsformen, weil die Herrschaft zu einem unerhörtem Grade auch verinnerlicht ist (introjeziert), so das viele Menschen das als ihre eigenen, individuellen Bedürfnisse und Ziele empfinden, was ihnen von aussen, von dem Herrschaftsapparat aufgetragen worden ist.“



Und ausserdem würde ich mal auch frei nach Marcuse versuchen wollen, die Freiheit die den Menschen verloren gegangen ist, also in Ausbeutung, Unterwerfung, Fremdarbeit und Gefügigmachung unter kommerziell und fremddefinierte (Marketing) Zielvorstellungen und "bürgerliche Ideale," ihnen dabei zu helfen, diese verlorene Freiheit zurück zu gewinnen und das kann natürlich (auf einer gewissen ethisch moralischen Basis) jede/r so machen und halten, wie ihm/ ihr das gefällt. Gerade dafür kann es kein Rezept, keine verbindliche Vorschrift geben , denn das wäre ebensolche Bevormundung wie sie zwar anders aber massiv ebenso derzeit stattfindet. Und d as ist s dann auch was konservierende System- VerHERRlicher fordern, den „großen Plan“, der aber nicht existiert (also vordergündig) denn das wäre ein ebensolches Gefängnis wie das, indem sie sich selber aktuell befinden, ..

Freitag, 26. April 2013

Kaputtalismus 3:0

Kaputtalismus ist ein rein Wirtschafts-orientiertes HERRschaftssystem, das nur dazu geschaffen ist, monetäre Gewinne zu akkumulieren, Jede sonstige humane Beschäftigung, jedes Bedürfnis wird monetären Erfordernissen und Zielen untergeordnet. Der Mensch wird ebenso zur Waren wir die Waren die ihn umgeben er/sie/es muss ich als Arbeitskraft verkaufen, um andere Waren als Grundbedürfnisse zu erwerben. Im alltäglichen Austausch mit anderen Menschen ist er oft geneigt diese ebenso als Waren anzusehen und sie über Dingwelten und deren Hab und Gut anstatt über deren konkrete Gefühle,Taten und sonstige praktische Haltungen zu befragen und anzusehen.

Das gesamte System beruht auf Machtausübung über monetäre Druckmittel und Einschüchterungen. Wer nicht angeblich „an-ständig“ anderen zu-arbeitet hat kein Geld um sich lebensnotwendige, zu Waren gewordene Dinge zu kaufen und kann anders keine Steuern bezahlen um sich dadurch ein Lebensrecht in einem Staat zu sichern, an dem er/sie kaum mitbestimmen darf, was Gesetze, Verordnungen und sonstige Inhalte betrifft, Die gesamte humanitäre Existenzberechtigung wird über das Geld geregelt. Am Geld gemessen und wer sich die erforderlichen Mittel für sein fremdbestimmtes Dasein nicht leisten kann und nichts bezahlen kann - an die Eliten die Stellvertreter der Götter auf Erden- der/die/das wird als nicht lebenswert/-fähig angsehen und er/sie hat keine „erheblichen“ Rechte und wird übersehen,...

Samstag, 23. März 2013

Deutsche Wettbewerbs-Nation, Nachgesang I

Die Globalisierung als stumm und untertänig zurück-haltender Vorwand verlangt unbedingt und sofort, den Rest an eigenem Geist abzutöten, echte kreative Fähigkeiten und Freiheiten des spontanen, unabhängigen Willens zu vergessen und sich dagegen orientiert, einseitig, verwertenden Wirtschaftsinteressen der ausbeutenden Monopole willig und widerspruchslos diszipliniert, ohne jegliche Mitbestimmung devot zu unterwerfen,

Es wird daher angestrebt, andere Länder (da Deutschland als reichstes Land in Europa) es immer noch nicht und niemals reich oder „reich genug“ sein kann und keinen echten, auch geistigen Wohlstand und Ruhe für seine arbeitende Bevölkerung anbieten will, es daher darauf hin, weiter stumpf, brutal und ohne Nach- wie Rücksicht ebenso fortgesetzt, alle wichtigen Ressourcen ausbeutet, jede Masse und das übrige verbraucht (für dumme Erneuerung bunter Blechmaschinen zumeist und anderer Tötungsgeräte, ..)  wie weiland als meist kriegsführende Nation die Untertanen und Nachfahren, das Land von Sieg zu Sieg zu führen möchte und sich dabei fortgesetzt geistig, moralisch wie kulturell ebenso beständig sichtibar zurück entwickelt.
Besonders und dadurch verstärkt,  das darin das deutsche Leitbild des Siegers und stumpfen, „Weisungs-gebundenen, unkreativen Abnichkers und Untergebenen“ und Mitläufers als Leitbild gepredigt wird und einzig, ebenso alternativ-lose, herrschaftliche Lebensbedingung für ganz Europa unter seiner Führung umgesetzt sehen möchte!

Montag, 11. März 2013

Der "Tatort", Ort des Grauens und der Biederkeit

„Tatort-e“ bleiben und sind 90%  Volksverdummung und zielgerichtete Zwangsmassnahmen, in der das Leben einseitig unter dem ziemlich verengten, schrägen  Blickwinkel einer künstlich als bedenklich hervorgezerrten "Kriminalität“ (anhand von Mord-s-geschichten) betrachtet wird,

Geschichten, die  nur den Vorwand abliefern, um dahinter, daran ausgerichtet, die erheblichen Vorzüge und die angstlich angstrenbte "Perfektion“ eines Staatsmodells zu erläutern und zu befeiern, das die darin gezeigten "Problemfälle " vorzüglich im Griff hat und „effizient“ wie gut geordnet und anständig, ebenso bieder-bereit, breit durch anständige „Verwaltungsorgane" wie den Polizeibeamten verwaltet und von jenen tatkräftig unterstützt wird.

„Beamte“ als Retter der sogn. „Nation“, autoritär  aufgestellte Hierarchien,  an denen weder gerüttelt noch sonstwie kritisiert werden darf, die dazu bereit stehen unser Leben im „sogn. “Wohlstand" gegen nicht mal im Ansatz hinterfragte oder analysierte, „böse Kriminalität“ zu verteidigen

Sehr fragementarisch-reduzierte und billige Ideologie, reines Geschwätz, unwesentlich, künstlich, haltlos und meistens so schlecht inszeniert und vordergründig hilflos produziert, das es auch filmtechnisch, ästhetisch, visuell eine Katastrophe darstellt.

Und es ein Hohn ist, angesichts aktueller Produktionsverhältnisse und Möglichkeiten, wie hier Ressourcen verpulvert werden, um einseitig ausgerichtete, propagandistisch gefärbte „Unterhaltung“ als gezielte Verdummung und zum Zweck der Vereinnahmung der Masse der Zuseher intentional produziert, in Kübeln über arglose Menschen auszuleeren. Entsetzlich, eine abgetakeltes Massenprodukt der üblich, üblen Sorte, dessen Markenpräsenz allein und inhaltslosen Ödheit, dem völlig veralteten und ängstlich konservativen Erscheinungsbild entspricht. ...

Freitag, 8. März 2013

Arbeitssituation


1. Was heißt es denn, wenn Menschen nur noch ihre eigene Haut tragen, die verwertbar ist ,um davon zu überleben (oder íhre Arbeitskraft)?

2. Warum wird den Menschen kein Stück Land zuerkannt als Grundrecht, um sich davon, damit unabhängig zu ernähen und zu überleben?

3. Warum gibt es Großgrundbesitz und egoistische Kapitalisten, die nur ihren Gewinn sehen, aber andere Menschen benützten, um diesen Gewinn über jene zu erzielen, ohne auf deren humane Lebensbedürfnisse (auch in christlicher Hinsicht) zu achten?

4. Warum gibt es den Arbeitslosigkeit in einem Land wie Deutschland, warum werden Osteuropäer eingeladen sich in Deutschland Arbeit zu suchen und warum machen diese die gleiche Arbeit wie die Deutschen für weniger Lohn und warum werden damit die Löhne für alle nach unten gezogen, ?
(Öffnung des ost-europäischen Arbeitsmarktes)

5. Was sind das für einseitige Wirtschaftsverhältnisse, in denen 50% der Produktion von VW im Ausland erstellt werden, aber die Gewinne daraus auch bei VW bleiben? Wie steht es mit der Verantwortung für den heimischen Standort, die Menschen hier, wen weltweit anderswo Gewinne gemach t werden, mit billiger Arbeitkraft?

6. Warum gibt es angeblich ein „Fachkräftemangel“, wo doch in Deutschland genug gut ausgebildete, ältere Fachkräfte vorhanden sind, die aber nur zu teuer und zu anspruchsvoll für die schneidigen/innovativen Jung-Unternehmen und ihnen zu viel von ihrem Gewinn wegnehmen würden?

7. Warum gibt es den überhaupt Arbeitslosigkeit, in einem Land das eine hohe Produktivitätsrate hat, warum wird die Arbeit nicht auf alle gleichmässig verteilt mit Lohnausgleich etwa und warum benötigt man Arbeitslose. Etwa um den (noch) Beschaftigten Angst zu machen da s auch sie „abstürzen“ könnten, und sich daher besser gut anpassen sollten , ? und nicht meckern und nörgeln und nicht etwa für höhere, besser an die Profite angepasste Löhne zu kämpfen?


8. Warum kämpfen denn die Gewerkschaften nicht für die rechte der Arbeitslosen, von denen viele auch mal Facharbeiter waren warum wird denn im reichsten Land Europas nur eine Lohnerhöhung von durchschnittlich 2,5% ausgehandelt, obwohl viel mehr möglich wäre?

9. Warum sind Gewerkschaften von ihrem ursprünglichen Zielen abgekommen, die gesellschaftlichen Verhältnisse zu hinterfragen und zu verändern, also die Arbeitsbedingungen zu transformieren und den Besitz und die Verwaltung der Produktionsmittel graduell an die Arbeiter zu übertragen?

10. und warum sind die meist bier-dick-bäuchigen Gewerkschaftler selber so gut in das absurde Verwertungssystem integriert, das sie sich kaum wehren dagegen (und ihre Arbeiter verteidigen, ...) warum wünschen sie sich ein "Gutes Leben" darin und warum sind sie so extrem angepasst an Konsum und "Wohlstand", der jdoch immer mehr abnimmt,auf dr anderen Seite  für ihre Arbeiter?

11. Warum wird Menschen in dieser Gesellschaft alles genommen, (auch ihre Würde) damit sie möglichst nichts haben und danach "ausdrücklich -freudig" dazu bereit sein müssen, für wenig Entlohnung jeden Job anzunehmen, ohne zu fragen ob ihnen das liegt, gefällt oder ob das ihrer Ausbildung und tieferen Interessenlage entspricht,.?

12. Warum wird in dem reichsten Land Europas gemessen am Prozentsatz vom erzielten Netto Gewinn aus dem Staatshaushalt, so wenig für Bildungsaufgaben ausgegeben, so wenig wie sonst nur in Moldavien?

13. Warum werden Menschen, je weniger sie materiell besitzen missachtet, gepresst ausgebeutet, von der Presse und den besser besoldeten Redakteuren verhöhnt, und verunsichert, nur damit sie danach jeden nur möglichen, schlecht bezahlten Job in freudiger Unterwerfung und Erwartungshaltung akzeptieren und als Glücksfall annehmen, ohne danach zu fragen wozu, was, warum produziert wird, für wen und wie viel daran und an ihrer Mitarbeit verdient wird?

Herrschaftsverhältnisse 2013

Leben ist freies Wachstum, möglichst  befreiende, unabhängige Entwicklungsmöglichkeit und fortschreitende Erkenntnis (im besten Falle ) und nicht Verödung, Anpassung und Unterwerfung oder Erstarrung des lebendigen Potentials unter einer unsichtbaren Fremdherrschaft.
Aktuell herrschende, gesellschaftliche Machtverhältnisse (die konkret dadurch HERRschen, weil sie Zuarbeit ohne Widerspruch dogmatisch als Ideal verbreiten dürfen und diese Forderung zusätzlich noch als explizite „Meinungsfreiheit“ zynisch missdeuten und verkaufen, ...) sagen im Kern nichts anderes aus, als das die gegenwärtige, westliche Gesellschaft als das „positive“ End-Ziel der gesamten Menschheitsentwicklung anzusehen sei.
Deren „hohes Niveau“ an Entwicklung sei aber nur in ernsthafter und treuer, wie untergebener Mitarbeit, als allgemeines „Wohlstandsniveau“ aufrecht zu erhalten.
Dabei ist dies als recht verengte, fast totalitäre Position und weitgehende Lüge erkennbar und daher eine recht einseitig verklärende Ideologie, die aber in ihrer schieren, allseits verbreiteten und durchgesetzt verkündeten Existenz darauf abzielt, reale, pluralistische, auch gelebte Meinungsfreiheit ab zu töten, indem sie keine kreativen Alternativen zulässt und gelebte, aktive Veränderung in Ketten legt.

Unsere gegenwärtigen Verfassungen sind nicht von befreiten Volkern gemacht/ „verfasst“ worden, sondern von feudalen Machthabern, die darin die ihnen genehmen, ihnen zupassenden Lebensverhältnisse exemplifiziert haben und einseitig befördern.
Warum gibt es in Deutschland keine neue Verfassung, ein die vom Volk infrien Mitsprachen erarbeitet wurde und in mehrheitlicher Abstimmung beschlossen wurde? Warum wird den Menschen kein freiheitlicher selbst bestimmter, auch alternativer Lebensraum zugestanden, den sie persönlich definieren? In der Hauptsache doch eher, weil sie in Fremdinteresse benützt werden und dazu dienen, einem fremden Zwangsregime unterworfen, diesem zu zu arbeiten.
Was wir konkret zur Befreiung davon benötigen sind keine weiteren, neuen und besseren Filme oder andere Produkte oder sonstiges Industriegut, sondern eine Revolution 2.0 oder 3.0.

Leider ist es besonders dieses Deutschland, das Land, in dem jene äusserst starren, verfestigten Macht- und Kapitalinteressen mit am gewaltigsten ausgeprägt sind und darin verteidigt werden. (Kunst und Kultur sind dieser Hinsicht allein nur „wahrhaftig“ wichtigt, wenn dazu dienen, noch mehr Geld damit zu verdienen, also
(wie es auch Lenin schon 1918 gesehen hat und nicht nur er, .. ) diese Land als Zentrum der Machtpositionen des Westens vorrangig „umgestürzt“ und verändert werden müsste, da sich hier die völlig ethisch und geistig eingetrocknete und verwerfliche, real anti humanitäre Macht extrem geballt hat, die ihre erstarrten Absichten mit totalitärem Machtanspruch radikal verfolgt, und darin jede Vielfalt in der Kultur ebenso abtötet und nur sich selbst reproduzieren möchte und ihre einseitig etablierten Macht verhältnisse und Strukturen festigen und ausbauen möchte

(Dies hat schon Fassbinder 1979 in einem Interview ähnlich angemerkt, ...)

Mittwoch, 23. Januar 2013

Kultur, VII.:Künstliche Helden, Roboterfiguren im Film

Vielleicht sollte man/frau/er/sie/es, trotz aller Leichtigkeit und Film hörigen Unterordnungsgelüsten, unter bekannte Genre-zuweisungen, etc. (und diese kühl zu rekapitulieren), nicht völlig vergessen daneben, das der „künstliche Mensch“ auch jener ist, - oder einer sein könnte –
der von dieser, allseits bejubelten, existierenden Form von Wettbewerbs-Gesellschaft alltäglich existent, geschaffen wurde. Und all die Projektionen auf blecherne oder geschlachtete Helden und ihr Leid ebenso Resultat des eigenen Unvermögens/ wie an Unverständnis darin sein könnten, das eigene, zu-gemachte Leben, in vordergründiger Film-Kunst-Erkenntnis und Abbildung anderer, gemachter Lebensrealität zu verleugnen, und es dahinter gezielt versteckt, lachend zu vergessen.

Denn ein erzeugendes, Welten produzierendes, gewaltiges System muss nicht ebenso blechern sein, und daher-scheppern wie seine Erzeugnisse, sondern kann dem entgegen, überaus geschmeidig daher-gekrochen kommen und wabernd Schaum-schlagend, all das und jene vereinnahmen und verblenden, die es bedient und umschmeichelt. Auch jene angeblichen, noch „Menschen“, die sich verschüttet unter einem Berg von Vorgaben und angeblichen „Angeboten“, kaum wieder erkennen, als ebenso total gemachte, reproduzierte Norm-Wesen, bzw. sich daher mit Roboterfiguren von dieser Erkenntnis ab zu grenzen versuchen, um selber dahinter nicht, vernehmlich auf allseits geforderter Augenhöhe, das eigene, künstliche Abbild anschauen zu müssen?