Automobile sind im Grunde Fetische, als etwas was an geronnenem Willen/ Einsatz aus dem (oft entfremdeten) Arbeitsprozess übrig bleibt.
Die Industrie dahinter nützt diese verzweifelte Suche nach verbliebener (verständlicher,..) Suche nach Sinnfindung brutal aus, um ebensolche >Trostobjekte anzubieten, mit denen die sonstige, ausgeprägte Gewaltherrschaft noch zu ertragen wäre/ ist.
Fetischprodukte (wie etwa nach Klassen ausdifferenzierte „automobile Vielfalt“, .) sollen suggerieren, dass das komplett fremdbestimmte (Über-) Leben in Ausrichtung daran, ideale Lebensbedingung sei und bieten dafür kompensatorische Hilfsmittel dies unterstützend, in diverser Produktform ausgerichtet, an.
Die darin geronnene Arbeitsleistung, das sonstige Stillhalten soll sich (möglichst,...) darin spiegeln.
Es wird also für Platzhalter gearbeitet, anstatt sich in der konkreten wie auch notwendigen gemeinsam tätigen Zielvorstellungen zu verwirklichen, und darin echte Freude und Bestätigung zu finden.
Diese Fetischproduktion steigt mit der Unfreiheit in der Arbeitswelt (der Untertanen,..), da der Mensch auch minimale Sinnfindung benötigt und sei es im (meist überflüssigen, ..) auch Status orientierten, Konsum. (-Rausch?)
Wenn „meine“ natürliche >Lebenskraft nicht fremd bestimmt veräussert, mir entzogen wäre, bräuchte ich daher keine/ weniger Fetische, um das zu kompensieren!?
(Luxuskonsum der (10 % - igen) Oberschichten gestaltet sich ähnlich aber differenzierter.)
Und warum wird so vehement auf das „Vergnügen“ nach dem Kauf insistiert, doch eher, weil es „vorher“ keines gab,..!
Auch weil harte, fremd erzwungene Zuarbeit erst Bedürfnisse und Sucht nach vergnüglicher Erfüllung „danach“ erzeugt und dazu als Kompensation für nicht gelebtes, „befreites“ Leben in echter Lebendigkeit angeboten wird.
Unterdrückung der Lebensäusserungen, der eigenen, massiv gedämpften Lebendigkeit, (etwa in Anpassung an diese fremde Arbeitswelt, ..) erhöht den Zwang zu Kompensation dessen.
Diese unterdrückende Gesellschaft erzeugt erst den Konsumdruck, der notwendig geworden ist, die Ausbeutung und Entfremdung (als humane Wesen, ..) darin vergessen zu machen.
Das Leben wäre ruhiger und bescheidener, ausgeglichener ohne viele überflüssige, (wie auch ökologische schädliche, ..) Waren und Produkte darin, in einer freieren, selbstbestimmteren Gesellschaft, in der es diesen dauerhaften (zudem werblich fast exponentiell, massiv verstärkten, ..) massiven Druck (zum kompensatorischen „Erlebniskauf, etwa,..) für alle nicht geben würde!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen