Donnerstag, 31. Mai 2012

Einsichten 1.7


Der brutal ausbeutende, niederzwingende und beherrschend unterwerfende Verwertungskapitalismus steht ungebremst und kaum verwundet in der Mitte der Wirtschaftsarena und sucht laut brüllend nach weiteren Opfern:
Diese ausgewiesen praktizierte, allseitige Raub- und Beutewirtschaft dominiert das Wirtschafts- Lebensgeschehen der Welt und drückt, presst und raubt Ressourcen (darin auch die Menschen als solche, ...) weiter aus, versucht ohne Unterlass aus geronnener, gewonnener Produktion seinen Profit und damit seine Macht und seinen Einfluss stetig zu steigern, um wiederum seinen Eroberungsfeldzug, so weit es noch entsprechende Beute gibt, (d.h.: noch auszubeutende, natürliche Lebensräume und Lebensverhältnisse, ...) weiter ungebremst wachsend und zerstörerisch fortzusetzen.

Donnerstag, 24. Mai 2012

Aphorismen 1.5


Menschen könnten die ihnen überlassene, zur Verfügung gestellten Lebensräume und das gesamte Biotop hüten, schützen, bewahren, anstatt sie (in Millionen von Jahren wahrscheinlich gewachsen) zwangs-zu-optimieren, wie an diesem, daran wie darin, nur naiv gehaltenen, kaum verdeckten Raubbau zu betreiben..


Ein verantwortliche Haltung und real „nachhaltige“ Perspektive würde anders aussehen und sich anders „anfühlen“, wäre nicht nur rhetorisch perfektionniert, sondern ebenso emotional nachvollziehbar und keine Ideologie.
Diese Position und gelebte, lebenswert, wohl-schätzende Haltung, wäre ruhiger im Auftritt, beruhigender vermittelbarer und transparenter,´und würde genau das zeigen und verwirklichen wie beleuchten, was im Gegensatz dazu, nur völlig verfälscht, inszeniert und groß-mundig beschrieben, massiv und aufwendig als angeblich "ernsthafte Anstrengung" medial vermittelt wird.
Dies ist ein gewaltiges, technisch hochgestyltes kommunikatives Tun jedoch real völlig vordergründiges und destruktives Handeln, welches von schallenden Marketing-Posaunen begleitet, (durch v Jung & Matt und ähnlichen Profitheroen, ...) den Menschen als „Wahrheit“ (eigentlich: eher die Wahrheit realer Zerstörung unwiederbringlicher Ressourcen, ) „verkauft“ werden soll.

Das ist der aktive betriebene, "reale", beständig andauernde Seelenverkauf, der Tag-täglich fortgesetzt stattfindet und in dem Menschen verdummt und ihrer natürlichen Verantwortung über ihre, die ihnen zustehenden eigentlich natürlichen Lebensräume (wie die anderen Tiere ) enthoben und komplett „nachhaltig“ entmündigt werden.

Dienstag, 15. Mai 2012

Aphorismen 1.4




Weil viele sogn. Menschen in der Masse augenblicklich, eher darin außergewöhnlich gut geübt , komplett aussen gelenkt, gesteuert und mehr oder weniger „sanft“ angeleitet werden, zu konsumieren, als nun selber etwa bewusst zu kreieren und dazu, zu ihren entsprechenden, eigenständigen, schöpferischen Leistungen zu stehen, sind sie ebenso drastisch ungeübter darin, die kreativen Werke anderer „Künstler“ analog (ohne Blick auf das Preisschild daran ...) einzuschätzen und diese, ob ihrer oft authentischen Schöpferkraft zu beachten und zu ver-stehen, wie auch den jeweils „geistigen“ Wert darin an-zu-erkennen/ zu sehen.



In der möglichen, gelebten, zukünftigen Konsequenz daraus würde es auch gesellschaftlich darum gehen, die jeweiligen, durchdachten, positiv gewendeten, konstruktiven Taten und Leistungen (jeder Art) anderer "Menschen" zu beachten, zu betrachten an-zu-erkennen, als nur deren aussen geleiteten Konsum zu befeiern und dessen hohle Glanzprodukte zu bejohlen und sich nicht real er-blindet, dem an sich Schönen gegenüber ( siehe: Schiller, Plotin, ..!) zu extasieren, ..

Kunst als Warenkonsum


Kaufen ist zu einer öffentlichen, ja zentralen Angelegenheit in dieser Gesellschaft geworden. Öffentlichkeit inszeniert sich zunehmend als „Verkaufsöffentlichkeit“.

Im einseitig materiell/monetär definierten geschäftlich-wichtig aufgezäumten Gerede vom „Erfolgszwang“ besonders auch in „der KUNST“, wird deren buntes wie schönfärberisch „ausgemaltes“, gewichtiges Potenzial in ihrem an Geldwert gemessenem Profitnutzen gesehen und darauf reduziert .

Die Möglichkeiten der KUNST, ihre Potenziale auch als erheblicher möglicher gesteigerter Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung und Bewusstwerdung (auch dessen) werden ignoriert, „Kunst“ wird auf ein amüsant anzusehendes, völlig Markt-abhängiges „Verkaufsgeschehen“ beschränkt. (wobei dieser ominöse „Markt“ recht diffus gehalten ist)

Und ihre Bestrebungen darin, die zu Selbstfindung, Erkenntnis und echter Persönlichkeits- bildung (spirituell) beitragen könnten, permanent (da Geschäfts-schädigend) klein geredet, als uninteressant dargestellt und völlig, bis zur Unkenntlichkeit dessen, verwischt.











Freitag, 11. Mai 2012

Aphorismen 1.3


Den Markt gibt es nicht,
den schafft man sich, indem man in bewährter und ebenso industriell gelernter Manier, solche zuerst sondiert und möglichst aktiviert als Konkurrenten dort angetroffene, die Anderen, als Feinde zu solchen stilisiert, verdrängt, ausgrenzt und sonst wie inhuman verschiebt, vertreibt, unterbietet, verhöhnt, ihre Ideen klaut, sie denunziert, all das und noch viel mehr ist da „drin“:
im globalisieren Weltmass-stab gilt dazu etwa verschärfend:
Kill the best, buy the rest“,..
In der Tat es gibt keine neuen Märkte, es gibt nur die, welche man sich mit mehr oder weniger, gespitzten Ellenbogen schafft und dann darin auch auf anderen Lebewesen energisch, herrschaftlich herum trampelt, ..
also generell das umsetzt, (auch im kleinen Maßstab) was uns dominanter, disziplinierter, westlicher Imperialismus "gnadenlos befreiend" vorexerziert hat

Mittwoch, 9. Mai 2012

Aphorismen: 1.2

"Der Begriff der Ökonomie ist inzwischen so weit gedehnt, gestreckt und verzerrt worden, das er ironischerweise (ausgehend vom griechischen Grundbegriff Ökonomia = sparsames Haushalten) in sein absolutes Gegenteil = "größtmögliche Verschwendung von Ressourcen" verkehrt wurde und dahin gehend billigend allgemein (wie medial gestützt) akzeptiert wird."

Aphorismen: 1.1


"Brotlose Kunst" gibt es doch u.a. nur, weil die an reiner "monetärer" Verwertung ausgerichtete Industrie-Gesellschaft und die ihr relativ ausweglos bis unfrei unterworfenen Menschen darin, ihre eigenen, echten Fähigkeiten und Begabungen nicht anschauen (dürfen). Weder diese künstlerisch zu schätzen lernen und all ihre freieren Intentionen, Wünschen wie Ziele, der komplett aussen- wie fremdgeleiteten Verwertung ihrer Selbst durch ein paar mächtige „Gestalten/Unternehmen" überlassen (müssen) Die auch noch angehimmelt und verehrt und als zutreffend, human fortschrittlich, allseits beworben werden, sich diesen also zwangsmässig/zwanghaft (unmündig – wie befohlen) unterordnen, auch das ...